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Neue Präsidentin des Verbands der Gemeindepräsidien des Kantons Zürich und erfolgreiche Bilanz der Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden im Interesse der Zürcher Bevölkerung
Die alle vier Jahre stattfindende Generalversammlung des Verbandes der Gemeindepräsidien des Kantons Zürich (GPV) fand am 3. Juli 2026 in der Stadt Bülach statt. Neue Präsidentin des Verbands ist Dr. Monika Keller, Gemeindepräsidentin von Greifensee.
Die neue Verbandspräsidentin wurde ohne Gegenkandidatur und ohne Gegenstimmen im 1. Wahlgang gewählt. Die 57-jährige Gemeindepräsidentin aus Greifensee ist seit 2022 Mitglied im Leitenden Ausschuss des Verbands und kann auf 12 Jahre Erfahrung als Gemeindepräsidentin zurückblicken. Die promovierte Biologin ist seit 2023 Kantonsrätin und arbeitet an der ETH Zürich als Beraterin bei Konflikten am Arbeitsplatz. Sie freut sich auf die Herausforderung und die Weiterführung des Verbandszwecks, nämlich die Wahrung, Förderung und Vertretung der gemeinsamen Interessen der politischen Gemeinden des Kantons Zürich.
Der langjährige und erfolgreiche Verbandspräsident, Jörg Kündig, wurde nach 12 Jahren im Amt mit stehenden Ovationen ehrenvoll verabschiedet. In der Verabschiedungsrede, die der 1. Vizepräsident des GPV, aSTP Mark Eberli, Bülach, hielt, kam deutlich zum Ausdruck, dass Jörg Kündig mit seinem überaus grossen Engagement zugunsten des Verbands das Verdienst zukommt, den Verband zu einer starken, wirkungsvollen und sichtbaren Stimme der Zürcher Städte und Gemeinden gegenüber dem Kanton weiterentwickelt zu haben.
Jörg Kündig zog in seinem Rückblick auf die letzte Amtsperiode das Fazit, dass der GPV wie auch schon in den Vorjahren wahrgenommen und als starker Verhandlungspartner in die Entscheidfindung von kantonalen Belangen miteinbezogen wird. Es ist dem GPV gelungen, die Anliegen nicht nur in die Beratungen miteinzubringen, sondern Anpassungen im Sinne der Gemeinden und Städten im Kanton Zürich zu erreichen. Er dankt dem Regierungsrat und den Partnerorganisationen für die gute Zusammenarbeit und den Dialog auf Augenhöhe, die letztlich Grundsteine unserer Demokratie sind und wünscht dem GPV weiterhin viel Erfolg.
Regierungsrat Ernst Stocker, Vorsteher der Finanzdirektion, überbrachte die Grussbotschaft des Regierungsrates. Er wies aus eigener Erfahrung darauf hin, dass Milizämter auf Gemeinde ebene eine politische Karriere nachhaltig prägen können. Regierungsrat Stocker betonte, dass der Föderalismus und damit die Verteilung der staatlichen Macht auf die verschiedenen Staatsebenen ein grosser Triumph der Schweiz ist. Die Nähe zur Bevölkerung sei dabei ein wichtiger und richtiger Aspekt der Tätigkeit als Gemeindepräsidium. Weiter zeigte sich Regierungsrat Stocker erfreut über die stabile finanzielle Situation der Gemeinden, was vor dem Hintergrund der wachsenden Bevölkerung im Kanton Zürich nicht selbstverständlich sei. Mit Blick auf die Zukunft ist es seiner Meinung nach wichtig, finanzielle Verflechtungen möglichst zu vermeiden. Aus diesem Grund hätten Bund und Kanton auch das Projekt «Entflechtung 2027» gestartet, im Rahmen dessen Möglichkeiten für eine Neuordnung der Aufgabenteilung und der Finanzierungsverantwortung geprüft werden.
Im Übrigen wurden die vorgelegte Rechnung und der Finanzplan für die nächsten vier Jahre genehmigt sowie die unveränderten Jahresbeiträge der Gemeinden an den Verband festgelegt.
Weitere Auskünfte (auch zu Zielen und aktuellen Themen)
Dr. Monika Keller, Präsidentin GPV, 079 507 32 45, monika.keller@greifensee.ch
Jörg Kündig, a. Präsident GPV, 079 412 58 61, joerg.kuendig@bluewin.ch
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| Medienmitteilung GV GPV 2026 (PDF, 105 kB) | Download | 0 | Medienmitteilung GV GPV 2026 |